Schwangerschaftsvergiftung
Eine Schwangerschaftsvergiftung, auch Präeklampsie genannt, ist eine ernsthafte, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die während der Schwangerschaft auftreten kann. Sie betrifft in der Regel Frauen im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft, obwohl sie auch in den ersten Wochen nach der Geburt auftreten kann. Schwangerschaftsvergiftung ist gekennzeichnet durch einen Anstieg des Blutdrucks und das Vorhandensein von Proteinen im Urin, was auf eine beeinträchtigte Organfunktion hinweisen kann.
Die genauen Ursachen der Schwangerschaftsvergiftung sind nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass sie mit Problemen im Zusammenhang mit der Plazenta und dem Gefäßsystem der Mutter zusammenhängt. Zu den Risikofaktoren gehören:
- Erstgeburt: Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, haben ein höheres Risiko für Schwangerschaftsvergiftung.
- Vorherige Präeklampsie: Frauen, die bereits eine Schwangerschaftsvergiftung erlebt haben, haben ein erhöhtes Rückfallrisiko in zukünftigen Schwangerschaften.
- Mehrfache Schwangerschaften: Frauen, die Zwillinge oder Drillinge erwarten, haben ein erhöhtes Risiko.
- Mütterliches Alter: Das Risiko für Schwangerschaftsvergiftung steigt bei jüngeren Teenager-Müttern und älteren Müttern über 40 Jahren.
- Übergewicht oder Adipositas vor der Schwangerschaft.
- Vorhandensein von Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenerkrankungen vor der Schwangerschaft.
- Hoher Blutdruck (Hypertonie).
- Protein im Urin (Proteinurie).
- Schwellungen, insbesondere in Gesicht und Händen.
- Kopfschmerzen.
- Sehstörungen oder verschwommenes Sehen.
- Oberbauchschmerzen.
- Übelkeit oder Erbrechen.
